Ich bin gerade mindestens 5 grausame Schlafkilometer gerannt. Zunächst noch alles im grünen Bereich. In der letzten Woche aber 2 mal Reportagen über aggressive Mädchengangs gesehen. Und dann ist es zu dem seltenen Fall gekommen, dass ich mal etwas träume. Irgendwo beim Bremer Hauptbahnhof lief ich -natürlich ganz alleine und ziellos- umher. Mit einmal beginnt irgendwo eine Schlägerei und ich sehe, wie ein Haufen Mädchen (die von den ganz harten, die mit mehr Ohrring als Ohr und mehr Stiefel als Schuh) auf mich zustürmen. Ich renne und renne und kann die doch nicht abschütteln. Die bekommen mich immer wieder und hauen und hauen auf mich ein. Dann bin ich eben völlig Panikgeschüttelt aufgewacht: Ich wollte doch ins Kino. Ist das jetzt morgens oder abends? Ich kann doch nicht in 2 Stunden schon träumen. Ging aber. Also sitze ich jetzt wieder einigermaßen beruhigt und höre "gemeinsam genutzte musik" via iTunes aus dem Wohnheim nebenan. Empfehle ich jedem Wohnheimbewohner. Geht aber nur anhören. Im Moment läuft Don't look back in Anger. Das passt doch, oder? Jetzt ist Wochenende und die Wochen vergehen so extrem schnell, dass morgen höchstwahrscheinlich Weihnachten ist. Oder Bundesliga. Bremen gegen Wolfsburg. Aber das ist ja... Ne?!
Freitag, November 18, 2005
Spießrutenlaufen
Ich bin gerade mindestens 5 grausame Schlafkilometer gerannt. Zunächst noch alles im grünen Bereich. In der letzten Woche aber 2 mal Reportagen über aggressive Mädchengangs gesehen. Und dann ist es zu dem seltenen Fall gekommen, dass ich mal etwas träume. Irgendwo beim Bremer Hauptbahnhof lief ich -natürlich ganz alleine und ziellos- umher. Mit einmal beginnt irgendwo eine Schlägerei und ich sehe, wie ein Haufen Mädchen (die von den ganz harten, die mit mehr Ohrring als Ohr und mehr Stiefel als Schuh) auf mich zustürmen. Ich renne und renne und kann die doch nicht abschütteln. Die bekommen mich immer wieder und hauen und hauen auf mich ein. Dann bin ich eben völlig Panikgeschüttelt aufgewacht: Ich wollte doch ins Kino. Ist das jetzt morgens oder abends? Ich kann doch nicht in 2 Stunden schon träumen. Ging aber. Also sitze ich jetzt wieder einigermaßen beruhigt und höre "gemeinsam genutzte musik" via iTunes aus dem Wohnheim nebenan. Empfehle ich jedem Wohnheimbewohner. Geht aber nur anhören. Im Moment läuft Don't look back in Anger. Das passt doch, oder? Jetzt ist Wochenende und die Wochen vergehen so extrem schnell, dass morgen höchstwahrscheinlich Weihnachten ist. Oder Bundesliga. Bremen gegen Wolfsburg. Aber das ist ja... Ne?!
Sonntag, November 06, 2005
moonbootica - moonbootica '05 - hotstuff

In Husum angekommen konnte ich heute mal wieder einen neuen Schatz in meiner Musikbibliothek begrüßen. Tobitob und KoweSix piepen und bassen seit 2 Stunden durch meine Kopfhörer und ich kann schon jetzt sagen: Die Scheibe hat es in sich. Besonders "Mopedgang" hat es mir heute Abend angetan. Recht einfach aufgezogen, ohne viel SchnickSchnack aber doch mehr als genug, wenn man mich fragt. Geht einfach gut ins Ohr. Und das Bild ist natürlich auch einfach... Porno. Die ehemaligen Spaßaufleger haben feinstampfenden Bass zum Tanzen aufgespult. Absolut Hörbar. Play & Go.
Bei mir im Moment Verwunderung über die doch sehr spärlich ausgefallene Husum-Reunion. Keiner da, wie? Hab ich wenigstens genug Zeit mich mit dem Studium... Macht man ja doch nicht. Ich mag einfach kein Mathe mehr sehen. Aber ab Montag muss ich ja wieder ran. Und irgendwie ja doch wieder rein. Am nächsten Wochenende dann Bremen gg Wolfsburg sehen und am letzten Freitag im November Nacktaktobatik in St. Peter Ording. Also Glück auf euch allen in euren Universitäten und wo ihr denn auch sonst noch so steckt.
Werbung für die mondbootstragende musikindustrie im titelklick.
P.S.1: Unsere Schule ist hässlich und man wird trotzdem sentimental.
P.S.2: In bremer Umgebung wird fast das gleiche Platt wie hier bi uns.
P.S.3: Moonbootica kommt aus Hamburg.
one day you will see ... what i mean
Mittwoch, November 02, 2005
Postgymnastisches Unitätisches
Ganz im Gegenteil. Lazyboy. Die Musik spielt, aber ich darf im Moment ganz und gar nicht lazy sein. Beziehungsweise ich könnte, sollte aber nicht. Die Professoren wissen einfach zu viel. Vielleicht sind es deswegen die Professoren. Wenn wir nach 1 1/2 Stunden nicht laut aufschreien, bzw. -stöhnen, dann würden die beiden Professoren einfach immer weiterreden. Ohne Skript, ohne Buch, ohne Aufzeichnung, einfach aus dem wirren Hirn breiten sie immer mehr mathematischen Kleinkram vor uns aus. x<0 --> -x>0. Ganz logisch, eigentlich. Aber ohne beweisen geht natürlich gar nix. Zu den Vorlesungen gesellen sich je ein Plenum + Übungen und die dazugehörigen Übungszettel. Diese haben es vor allem in der Linearen Algebra in sich. Stundenlang vor einer Aufgabe sitzen und ein bisschen rumverzweifeln. Nicht umsonst sollen Mathematiker ja eine vielgelobte "Frustrationstoleranz" haben... Irgendwoher muss die ja auch kommen. Ansonsten gestaltet sich das Uni-Leben sehr gut. Nette Leute, gutes Essen und scheiß Wetter. Man kann sich hier also als Nordfriese zu Hause fühlen. Die Stadt ist auch sehr freundlich. Und Bremen hat heute auch noch 4:3 gegen Udine gewonnen. Leider sind CL - Karten ein bisschen teuer. Bei einem "normalen" Bundesligaheimspiel wird man mich aber in Zukunft auf jeden Fall antreffen können. Wenn ich nicht aufpasse werde ich noch militanter Bremen-Fan. Schade nur, dass die den HSV so hassen. Freitag Husum. Vielleicht ist der ein oder andere auch anwesend? So long. . . . . . . . . . . . . . . . . .
Samstag, Oktober 29, 2005
Ischa Freimarkt

Gestern war ich betrunken. Ich habe mir ein lecker Fläschchen Wein bei nach n Aldi gekauft gehabt. Das hab ich mir getrunken ein. Und dann waren wir auf dem schönen, riesigen Volksfest. Ist eigentlich genau das gleiche wie Oktoberfest. Gibt natürlich auch ein Bayernzelt. Und ich war auch noch mit einem Bayer nebst Bayernfreundin auf dem Rummel. War natürlich alles viel zu teuer für arme Studenten. Deswegen hab ich den Spaß in meiner Leber überlassen. In einer Stunde gehts zu den Ultras. Bremen gegen Frankfurt. Wenn ich nicht aufpasse, werde ich noch militanter Werder - Fan. Duschen muss ich auch noch. Vorraussichtlich werde ich dabei nackt sein. Studunseln wird schwieriger und schwieriger. Die Aufgabenzettel, 2 an der Zahl, werden komischerweise immer umfangreicher. Aber ansonsten gefällt mir das Mathestudium eigentlich ganz gut. Mal sehen, wie ich dazu in der Weihnachtszeit sage. Vermutlich bin ich dann entweder Politiker, Lehrämtler oder Diplom - Sozi.
Und der schöne Apple da oben. Der gehört mir! Nur mir! Und ich bin sehr, sehr begeistert von dem guten Stück. Lecka!
Montag, Oktober 17, 2005
start... start... o - o - oder nicht?
H-P-H-Cup wird dieses Jahr also gewonnen.
Viel Glück allen anderen Erstis und wer im Moment einen Apple - Kauf in Erwägung zieht, sollte wenigstens noch den 19. Oktober abwarten. Hoffentlich gib es neue, billigere Powerbooks. Die 15 iMacs aus meinem Fachbereich sind auf jeden Fall "ein Traum"!
Montag, Oktober 10, 2005
dunkles dänemark, schönes schweden, nadliges norwegen

durch all diese landschaften bin ich auf meiner hin- und rückreise gleich 2 mal gefahren.
padborg - fredericia - kopenhagen - göteborg - oslo. dänemark war langweilig. schweden würde schöner und schöner. fremder, da durfte ich mich dann auch mal weiter weg fühlen. norwegen war dann schließlich schroffer und baumbewachsener als schweden. der landschaftlichen entwicklung gleich, entwickelte sich auch der fahrkomfort. aus bummelzug wurde eine nob, aus dieser ein ic und schließlich ein ic express 1. klasse. norwegen ist reich, reicher am reichsten und hat einfach die allerbusterbesten züge. auf der hinfahrt wurde ich vom "toll"en (zoll) auseinandergenommen. behzettweh unangenehm berührt, weil die mir gegenübersitzende schwarze erst befragt, dann nochmal befragt und schließlich gründlich durchsucht wurde. als einzige... wenigstens war der droge-bomben-suchhund nett zu mir. wir wurden freunde und da man freunde um sich haben möchte machte ich mir aus ihm einen feinen fellhut. das fleisch briet ich mir in meiner schweizertaschenmesser - pfanne. so oder so ähnlich beschreibt helge schneider in "globus dei" seine weltreise. am anfang noch witzig und schneiderisch wird es wie auch in seinen filmen am ende kunterbunt und man kann/will nicht mehr folgen.
das bild ist in diesem jahr auf møn entstanden, einer kleinen insel in dänemark. dunkel dunkel. passend dazu die serie, die mir der mitbewohner von maike, svein gegeben hat: riget. aus dem jahre 1994. lars von trier hat eine gruseligwitzige krankenhaus soap mit seiner handwackelkamera gedreht. dogma, soso. geburtstag hatte ich auch noch und ich bekam meine schon lange erwartete cd von der oslowg. elektrofant / wørk. dazu auf jeden fall nochmal mehr. außerdem hab ich noch einen vi va vollgepackten iPod mit ganz viel klasse musik mitgebracht. svein sei dank kann ich also ganz viel neue musik hören. und weil es ja ein urlaubsbericht ist: das wetter war gut. die stadt wunderschön und die postkarten, die hat der postbote. wenn er nicht gestorben ist verteilt er sie schon morgen. dienstag und mittwoch orientierungswoche in bremen mit frühstück. am freitag dann abschied nehmen vom lotterleben. vielleicht kann man sich noch einmal in husum sehen, bevor alle in die weite welt entfliehen? das wär doch was!
Samstag, September 24, 2005
M i s t e r M i s t e r . . .

Beim Einbauen alter Festplatten kann man manch längst verschollenes Kunstwerk finden. Und auch wenn sich die Festplatte bald darauf durch klackernde Schleifgeräusche von der Welt verabschiedet und der Lüfter vom Bruder implodierte, konnte das gute alte Steuerung C - Steuerung V die Bilderserie sicher durch die Zwischenablage auf meinen treuen Massenspeicher bringen. Oben also Mr. Hankelman. Ich hab keine Ahnung, warum er so heißt. Aber irgendwie passt es doch, oder? In wenigen Minuten wird die Pizza mit FederViehDasEierLegt(fuck-a-doodle-doo) auf den Teller kommen. Der Absinth von gestern zeigt noch Wirkung und nebelt und drückt in meinem Kopf rum. [...] Mit vollem Magen und Nebelschwaden in der Stirnhöhle werde ich mich jetzt zum Kickern bewegen. Die Dockkoog Allstars spielen wieder. Sechzehnhundert auf dem roten Platz. Morgen dann wieder mit dem IC nach Bremen und endlich endlich in meine Wohnug.
Im Ohr: Timid Tiger - Pretty Saphire Cat
Gut: Die Gute Seite trifft sich im Club und geht dann Fußball spielen.
Schlecht: Gibst Opi Opium bringt Opium Opi um.
Freitag, September 23, 2005
fuck-a-doodle-doo
Während Henry in Marburg in einer studentischen Notunterkunft schlafen muss, Anna-Lena durch Trier tingelt, habe ich am Montag endlich den Mietvertrag unterschrieben.
Ab Sonntag darf ich unters Dach ziehen und Zahlen, Zahlen und nochmal Zahlen durch meine Hirnzellen blasen. Immerhin habe ich schon 4 (vier!) nette Mathestudenten kennen und lieben gelernt. Noch besser aber die Tatsache, dass ich wohl nie kochen lernen muss. Der 4-Sterne-Koch der Mensa hat mir schon 4 mal mit leckerlecker Essen den Gaumen verzaubert. Den Speiseplan bekommt ihr durch anklicken des "fuck-a-doodle-doo" - Vorraussichtlich werde ich auch sowieso nicht zum kochen kommen, da ich bei "nur" 16 SWS die meiste Zeit in der Uni verbringen werde. Im Sommer stelle ich mir das dank des ganzen Grünzeug auch klasse vor, im Winter könnte das...
Also schicke ich lieber ein FICK DIE HENNE und frage euch, wo man zur Zeit einen richtig horroshow guten Klapprechner für ein malenki bisschen Geld kaufen kann. Man govoritete mir, dass man schon mit ein paar Toltschocks den Prestupnik von Verkäufer zu einem besseren Angebot überreden kann.
Buch: Clockwork Orange
Musik: Coldplay - X&Y
Donnerstag, September 15, 2005
bonobo - affengeile musik
bonobo - One Offs Remixes & B-Sides
Einfach glauben und kaufen, CD einlegen und durch eine Traumlandschaft bewegen.
Montag, September 12, 2005
8o's smasher
Wenn ihr auf die Überschrift klickt werdet ihr direkt zum download von "timid tiger - combat songs & traffic fights" geführt. Wer die Flaming Lips mag - Yoshimi Battles the Pink Robots ist momentan definitiv meine Lieblingscd - wird auch diesen Kracher mögen. Ein Keyboard piept und eine Orgel dudelt, dazu ein Ohrwurmgesang mit tollem Refrain. Timid Tiger and a Pile of Pipers heißt das Album und die Jungs aus Köln machen "Cartoon-Pop". Bei der Musik bekommt man einfach gute Laune, der Fuß fängt an zu wippen, der Kopf folgt, der Gesang fließt ins Ohr und das Lied könnte ewig so weiter gehen. Also, timid tigers!
Combat Song & Traffic Fights they pass me on my way... Delicious
Nächstes Mal dann einen Eintrag über "The Flaming Lips & Modest Mouse". Ich bin erstmal bis Mittwoch / Donnerstag wieder in Bremen. So long, Cowboys...
Wo(h)nun(g) ?
Ab 19.09 hab ich dann einen Mathe - Vorkurs in Bremen. 10.10 Orientierungswoche, 17.10 Vorlesungsbeginn. Und 01.10 - 08.10, also über meinen Geburtstag, 02.10, werde ich in Oslo sein. Wenn das mal kein Plan ist! :)
Atombomben gegen Schurkenstaaten
t-online.de:
Der Entwurf empfiehlt einen präventiven Atomschlag vor allem auf Staaten oder Extremistengruppen, die einen Angriff mit Massenvernichtungswaffen auf die USA, ihre Verbündeten oder die Zivilbevölkerung planen. Der Einsatz von Nuklearwaffen könne aber auch beschlossen werden, um das Ende konventioneller Kriege zu beschleunigen, oder "um den Erfolg von US- und multinationalen Operationen zu gewährleisten", heißt es in dem Dokument. Die Doktrin würde das Pentagon zudem ermächtigen, Atomwaffen in allen Regionen der Welt zu stationieren, in der ihr Einsatz am ehesten notwendig sein könnte.
Das Dokument sei seit dem 15. März im Umlauf und in Reaktion auf die neue Weltlage seit dem 11. September 2001 erstellt worden, sagte ein ranghoher Beamter des Ministeriums. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld habe das Papier bisher jedoch nicht gebilligt.
Mir ist beim Lesen spontan schlecht geworden. Rosige Aussichten.
Montag, September 05, 2005
fischig und geil
Obwohl ich kein fisheye auf meine Kamera geschraubt habe und auch stark bezweifle, dass es sich dort halten würde, hat dieses Bild eine fischige Note. Entstanden ist es auf der Fahrt von Göteborg nach Strömstad. Gemächlich bahnfahrend haben wir uns an diesem Tag aus dem schlechten Wetter in Ystad, Südschweden, Richtung Oslofjord gekämpft. Irgendwo im Niemansland hatten wir dann eine Panne, die Lautsprecher versprachen 10 Minuten Pause und ich wollte mir eine Prise Frischluft gönnen. Ausgestiegen mit dem Gedanken "Wenn jetzt der Zug losfährt stehst du im Regen." Im gleichen Augenblick schließen sich alle Türen und bei mir der Mund. Einen kurzen fischigen Schnapp nach Luft später hämmere ich gegen die Tür. Drinnen bricht Panik aus. Menschen schreien. Eine Frau zieht ein Messer. Der Fahrer längst... Also jedenfalls geht die Tür nicht auf. Die Helfenden, immerhin sind sie aufgesprungen, setzen sich wieder hin, stecken kein Messer ein und zucken mit den Achseln. Zum Glück kommt ein Pfeifenträger und Fahenwedler daher und erklärt ganz locker: "Keine Panik junger Mann."In Strömstad dann feinste Natur, mit toller Schärenküste und lodernden Lagerfeuern. Hier trennten sich dann auch die Wege, von mir und meinem Freund Gunnar. Ein feuchtes Taschentuch wedelnd sah ich ihn in den Sonnenuntergang reiten. Das Pferd hieß Zug und war recht zügellos, denn es ließ ihn lange reiten, bis er endlich in die klagenden Arme von Mutter Gitarre fallen konnte. Ich nahm eine Fähre nach Norwegen und den nächsten Zug Richtung Oslo. Also 1 Woche Schweden und 2 Wochen Norwegen. Ok, ich gebs ja zu. Ich war 2 Wochen in Oslo. Ich hab nix mehr gesehen, keine geplante Fahrt mehr nach Bergen mehr unternommen. Nur Geld ausgegeben in einer der teuersten Städte der Welt und mich sauwohl gefühlt. Maike hat eine spitzenklasse WG gefunden, um die man sie sehr beneiden könnte. Zur Zeit sucht sie noch einen Job, der hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt. Oslo war klasse.
Aber irgendwann musste ich dann doch gehen. Schließlich muss ich mir jetzt mal eine Bleibe in Bremen suchen. Es steht nämlich endlich fest, dass ich dort studieren werde...
Oder ich wander aus. Nach Os.. Richtig, auf die Osterinseln.
Oder beides.
Oder?
Fast hätt ich den obligatorischen Satz vergessen: Ich bin wieder hier! Geil wars gewesen.
Mittwoch, August 10, 2005
Off we go then
Mittwoch, August 03, 2005
Beckenpisser
Wie bereits angekündigt habe ich am gestrigen Tage "Clockwork Orange" gesehen. Noch besser als Beckenpisser. Sehr abgefahren. Und einfach anders. Kubrick Stanley. "Mein P. und meine M." Dies als kleiner Auszug aus dem interessant erzählten Leben von Alex, dem Gangleader. Bedeutet so viel wie "Mama und Papa" Mit guter Musik und allem drin und drumherum ein wirklich guter Film, dem man sein Alter (1971) überhaupt nicht anmerkt.
Sonntag, Juli 31, 2005
Urlaub
An diesem Freitag gab es den Wochenendauftakt mit Pizza essen, Wein trinken und Activity spielen. Für mich war es schlichtweg unmöglich einen Herrenwitz zu pantomimisieren. Ungeschlagen bleibt aber die Darbietung einer Heizdecke von meinem Herren Papa. Einfach die Eieruhr beiseite legen und die Show genießen. Peinlich berührt ging es dann wohin? Richtig, in den Club. Je später der Abend, desto besser die Gäste. Also wurde es mal wieder spät voll und so wechselte auch das Partybarometer von gut zu immer besser. Sehr witzig war das Gespräch mit einem ca. 40jährigen hackeblauen Bauarbeiter, der trotz seiner bläue sehr höflich war und einige seiner besten Geschichten auf Plattdeutsch zum Besten gab. Leider konnte er mir keinen "Koula - Bakkadie" spendieren, da ich keine Dame "midde vierzich" parat hatte. Schade. Ich hätte seine Baggersprüche gerne in mein "Besoffen und trotzdem schlecht Baggern - Lexikon" aufgenommen. Heute Abend gibt es für mich einen ruhigen Filmabend mit Clockwork Orange. Oft als superklasse betitelt, häufig fast ausgeliehen ist er mir nun in die Hände gefallen. Danach werde ich meine viereckigen Augen dann mit einem Sprung ins feuchtnasse beruhigen. Um 11 ist Flut. Play...
Donnerstag, Juli 28, 2005
Erhardt vs. Gerhard
"volle möhre" angenervt wurden wir gestern in der sneak preview. nur der eingefleischte Fan kam bei diesem neuen Streifen vom Blödsinn - guru tom "voll normal" gerhard auf seine kosten. Meine erste kotzhumorszene war "Ein Satansbraten kommt selten allein". Und schon damals wurde hemmungslos gebrochen. Heinz E. hatte Charme und Wortwitz. Tom... Tom ist doof.
Deswegen muss ich von "Siegfried" auch entschieden abraten. Dann doch lieber ab in die Videothek und eine... Da fällt mir ein, dass bei der Umstellung auf DVD höchstwahrscheinlich auch die alten Schinken von neueren Drehscheiben abgelöst wurden, die nichts mehr mit Willi zu tun haben. Dann kann man sich nur eine der unzähligen Wiederholungen von Loriot, Dick & Doof oder eben jenem bebrillten Grinsekopf ansehen. Vom Nostalgierausch gepackt habe ich soeben den Diskokracher vergangener, längst vergangener Tage aufgelegt. Und auch heute noch sollte jede/r Djeuse/Dj seinen Abend mit dem Chanson von Inga und Wolf beenden.
Hier ein kleiner Auszug ihres Liedes:
Gute Nacht, Freunde
Es wird Zeit für mich zu geh’n
Was ich noch zu sagen hätte
Dauert eine Zigarette
Und ein letztes Glas im Steh’n
Bevor ich die letzte Zigarette rauche, ein letztes Glas vernichte noch ein kleiner Ausblick auf die nächsten Stunden: Heute baden im Salzwasser. Bei der momentanen Wetterlage könnte man ja eventuell auch mal andere Nordfriesen an seiner Seite begrüßen?! Beachtet bitte das Ausrufezeichen und schließt euch meinem Badespaß mit anschließendem Sandburgbauen an.
Gute Nacht, Freunde.
mein heutiger Internet - Tip: http://www.ende.de/
positiv: Wer sich Witze merken kann ist humorlos.
neutral: Mir schmeckt Käse mit Marmelade.
negativ: Burger King schließt vor McDonalds.
ontunes: Inga und Wolf - Gute Nacht Freunde
Montag, Juli 25, 2005
Today I have good news und bad news
Höchstgradig egoistisch betreffen diese News nur mich und meine beendete Bücherreihe. Sjöwall / Wahlöö. Für das schwedische Ehepaar stand von Anfang an fest: 10 Bücher Punkt. 10 sozialkritische Kriminalgeschichten um den Kommissar Martin Beck. Und an dieser Stelle sind wir also bei den "bad news". Denn ich habe heute den letzten verschlungen. Besonders schön ist, dass die beiden so selten Zufall und Sensationen in die Bücher einfließen lassen, sondern eher "echte" Ermittlungsarbeit, so weit ich das beurteilen kann. Es hat einfach Spaß gemacht sich durch das Leben der Charaktere zu lesen. Doppelt schlecht nun, dass ich am gestrigen Abend eine Verfilmung gesehen habe, die ich lieber nicht hätte sehen sollen. Sehr enttäuschend.
Die gute News ist, dass Oasis sich nach einem lanweiligen Konzert [ hurricane 'o5 ] wieder in mein Ohr gespielt haben. "the importance of being idle" - wer könnte das besser verstehen als ich? Schrecklich, dass man sich nicht ein bisschen jugendliche Freizeit für das anstrengende Arbeitsleben aufsparen kann. In der Mittagspause einfach die Tüte mit der 21 aufreißen und am Baggerloch Badenixen unanständige Pfeiflaute entgegenträllern...
Heute war es aber erneut die Nordsee in deren Fluten ich gestürzt bin. Das Wasser war aalglatt und angenehm arschkalt. Aber wir sind doch Nordfriesen, oder?
mein heutiger internet - tip: www.orisinal.com
positiv: Halbwegs lauer Sommerabend.
neutral: Egal ist egal ist neutral ist egal und gar nicht so einfach zu finden.
negativ: London's Schwarzfahrer haben es schwer.
ontunes: Oasis - the importance of beeing idle
Sonntag, Juli 24, 2005
prüfwurst
Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Und bevor ein Klo die Unmengen an Unrat in seinem weißen Bauch aufnehmen darf muss ja auch getestet werden, ob die Kracher diesen auch wieder verlassen können. Als prima Imitate benutzen die Wissenschaftler dann obig abgebildete Gegenstände. "Drei von ihnen muss ein gutes WC mit einmal Spülen runterkriegen." Drei 20 Zentimeter lange "Prüfkörper aus Kunstdarm". Ich denke mit dieser Kapazität sind die WC's für den DIN - Menschen bestens ausgerüstet. Gegenteilige Behauptungen dürfen gerne mit Bild und Anschrift an meine eMail - Adresse gesendet werden. Das beste Bild wird an die Zeit-Wissen geschickt und der doppelte Absender des extraterrestrischen Stilllebens bekommt 1 Kg vollfleischige dicke Rippe vom Schlachter seines Vertrauens. So viel Mühe muss ja schließlich belohnt werden. Frei nach dem Motto "Jugend trainiert für Olympia" muss da doch noch was rauszuholen sein. 2 Sportarten sind ja auch noch nicht besetzt. Und was eigent sich da nicht besser als die erste Sportart in der man keine Urinproben mehr braucht um Doping-Sünder zu überführen?!
Samstag, Juli 23, 2005
jump around, jump jump, jump around
Auf die Plätze. Fertig. Los. In diesem Fall machen wir "Sprungfotos" am Dockkoog für die Schulschrift der TSS. Illegalerweise drängen sich hier meine Wenigkeit und Jakob in den Vordergrund, um ein wenig Ruhm für die HTS zu verbuchen. Auch wenn man es nicht sieht - der Fotograf springt auch. Heute waren nicht mehr als 5 Leute im Wasser. Zu Hause angekommen wurde ich auch gleich des Kiffens bezichtigt. Zu viel salzige Wellen sind mitten in meinen Pupillen gebrochen. Gestern Abend gab es das Freitagabendstandardprogramm in Husum. Club. Melf hat seine bestandenen Klausuren gefeiert. Und bei mir geschlafen. Der Schlingel. Heute Spieleabend mit Pizza, Wein und Spiel. Diese News endet hier.
mein heutiger internet - tip: http://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_Gabriel
positiv: Ich hab ganz viel Zeit.
neutral: Badebergzipfel oberhalb der Schneegrenze
negativ: Gunter Gabriel hat keine Zeit.
ontunes: Gang Starr - work
film - tip: human trafic
"The Weekend has landed. All that exists now is CLUBS, DRUGS, PUBS and PARTIES I've got 48 hours off from the world, man i'm gonna blow STEAM out of my head like a SCREAMING KETTLE i'm going to talk CODSHIT to strangers ALL NIGHT i'm gonna LOSE THE PLOT ON THE DANCEFLOOR the free radicals inside me are FREAKING man.tonight I'm JIP TRAVOLTA, i'm PETER POPPER i'm going to NEVER NEVER LAND with my chosen FAMILY, MAN we're going to get more SPACED OUT then NEIL ARMSTRONG ever did anything could happen tonight, you know? this could be the best night of my life! i've got 73 quid in my BACK BURNER i'm gonna WAX the lot, man! the MILKY BARS are on me! YEAH!"
Montag: electronic, minimal & tech-house im club
